Willkommen im EGLI-Motorräder-Museum in Hargesheim

Das Privat-Museum von Markus Eibeck ist ein wahres Mekka für Motorradliebhaber und Rennsportenthusiasten. Hier erleben Sie die beeindruckende Geschichte der EGLI-Motorräder, die von dem visionären Konstrukteur Fritz W. Egli entworfen wurden. Diese Motorräder sind nicht nur technische Meisterwerke, sondern auch ein Symbol für Innovation und Geschwindigkeit im Rennsport. Mit zahlreichen Weltrekorden, die teilweise bis heute ungebrochen sind, haben die EGLI-Motorräder einen bleibenden Eindruck in der Motorsportwelt hinterlassen. Tauchen Sie ein in die Geschichte und die Leidenschaft, die hinter diesen außergewöhnlichen Maschinen steckt. Lassen Sie sich von der Geschichte und der Technik dieser einzigartigen Motorräder begeistern..

Erleben Sie die Faszination von Egli Motorrädern – eine Welt, in der Technik auf Emotion, Leidenschaft und Persönlichkeit trifft. Hinter jedem einzigartigen Motorrad steht mehr als nur Ingenieurskunst: Es ist die Verbindung aus Präzision, Erfahrung und dem unverwechselbaren Charakter, den Konstrukteur und Besitzer gemeinsam formen.


Geprägt von frühen Begegnungen mit legendären Maschinen wie der Vincent Black Shadow, entstand eine lebenslange Begeisterung für Motorräder, die weit über ihre physikalischen Eigenschaften hinausgeht. Motorräder sind nicht nur mechanische Objekte – sie leben, reagieren und schaffen intensive Erlebnisse voller Adrenalin und Freiheit.


Diese Philosophie spiegelt sich im Egli Privatmuseum wider: eine Hommage an die Leidenschaft für außergewöhnliche Motorräder, an handwerkliche Perfektion und an die Menschen dahinter.


Besonders prägend ist dabei die Unterstützung durch seine Frau Beatrice, die mit Engagement, Loyalität und Rückhalt einen wesentlichen Beitrag zum Lebenswerk geleistet hat.


Ebenso unverzichtbar war das Zusammenspiel mit erfahrenen Mechanikern, Rennfahrern und Wegbegleitern, die mit Fachwissen, Begeisterung und Herzblut jedes Projekt mitgetragen hatten.


Ein besonderer Dank also all jenen, die diesen Weg geprägt haben – von engen Wegbegleitern bis hin zu internationalen Kunden.


Entdecken Sie die einzigartige Verbindung von Technik, Geschichte und Emotion in der Welt der Egli Motorräder.


Die frühen 1970er-Jahre markieren eine entscheidende Phase in der Erfolgsgeschichte von Fritz W. Egli und seinen legendären Egli-Motorrädern.


Mit innovativen Vincent-Zentralrohr-Chassis setzte Egli neue Maßstäbe im internationalen Rennsport und feierte Erfolge bei renommierten Veranstaltungen wie dem Race of Champions in Brands Hatch und Rennen in Donington.


Mehrfache Titelgewinne bei der Schweizer Bergmeisterschaft sowie Motorleistungen von bis zu 85 PS unterstreichen die außergewöhnliche Performance der Egli-Vincent Modelle.


Mit dem technischen Wandel reagierte Egli früh auf die steigende Bedeutung japanischer Motoren.

Durch die Kombination seines bewährten Fahrwerks mit Aggregaten von Honda, Kawasaki und Yamaha entstanden leistungsstarke und zuverlässige Rennmaschinen, die selbst klassische britische Motorräder deutlich übertrafen.

Besonders die Integration unterschiedlichster Motorenkonzepte in das berühmte Egli-Zentralrohr-Chassis machte seine Konstruktionen einzigartig.


Auch im internationalen Motorsport wuchs Eglis Einfluss stetig: Einsätze in der Deutschen Meisterschaft, im Grand Prix sowie Kooperationen mit Top-Fahrern und Werksteams belegen die hohe Nachfrage nach seiner Technik.

Selbst Weltmeister profitierten von seinen Fahrwerksentwicklungen.


Ein weiterer Meilenstein war Eglis Engagement im Langstrecken-Rennsport. Mit seinem Team dominierte er 1974 zahlreiche Rennen und gewann unter anderem den prestigeträchtigen Bol d’Or.


Diese Erfolge zeigen eindrucksvoll die Kombination aus Leistungsstärke, Zuverlässigkeit und Ingenieurskunst, die den Namen Egli bis heute prägt.


Die 1980er-Jahre markieren eine Phase spektakulärer Innovationen und Rekordversuche in der Geschichte von Fritz W. Egli.


Mit leistungsstarken Egli-Kawasaki Rennmaschinen sorgte er im internationalen Motorsport für Aufsehen – etwa durch die legendäre Rekordrunde von Jacques Cornu beim Acht-Stunden-Rennen am Nürburgring 1981. Zahlreiche bekannte Fahrer und erfolgreiche Kooperationen unterstreichen die Bedeutung der Egli-Technik im Rennsport.


Ein technisches Highlight dieser Zeit war die Entwicklung der Egli MRD 1, eines extrem leistungsstarken Motorrads mit Turbo-Technologie und bis zu 300 PS.

Ziel war es, neue Maßstäbe in Sachen Geschwindigkeit zu setzen und die 300-km/h-Grenze zu durchbrechen. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Nardò erreichte das Egli-Team schließlich beeindruckende Rekordwerte und demonstrierte die Grenzen des technisch Machbaren.


Trotz innovativer Technik, intensiver Entwicklungsarbeit und starker Partner wie Designer Luigi Colani war der Weg von finanziellen Herausforderungen und Rückschlägen geprägt. Dennoch blieb der Fokus stets auf technischer Exzellenz, Fahrdynamik und Performance.


Mit dem Wandel der Motorradindustrie und immer leistungsfähigeren Serienmaschinen verlagerte Egli seinen Schwerpunkt zunehmend. Neben Motorrädern widmete er sich auch dem Tuning leistungsstarker Motoren, etwa für Automobile, und optimierte weiterhin ikonische Bikes wie die Yamaha Vmax.


Die Geschichte dieser Epoche steht für Extremleistung, Ingenieurskunst, Rekordjagd und technische Grenzerfahrungen – und zeigt eindrucksvoll, warum Egli bis heute als Pionier im Motorradbau gilt.


In den 1990er-Jahren erweiterte Fritz W. Egli sein Tätigkeitsfeld deutlich und konzentrierte sich verstärkt auf die Optimierung und Veredelung von Serienmotorrädern.


Mit dem Import und der technischen Überarbeitung von Royal Enfield-Modellen ab 1992 reagierte Egli auf erhebliche Qualitätsmängel und entwickelte eigene Lösungen wie den sogenannten „Swiss Finish“, der Zuverlässigkeit, Leistung und Alltagstauglichkeit deutlich verbesserte.


Vom klassischen Einzylinder bis zur leistungsstarken Super Bullet entstanden so individuell optimierte Motorräder mit charakterstarkem Fahrverhalten – auf Wunsch sogar im legendären Egli-Zentralrohr-Chassis.


Parallel dazu widmete sich Egli auch der Überarbeitung von ChangJiang-Gespannen, die auf historischer BMW-Technik basieren. Durch gezielte technische Modifikationen – von Fahrwerk und Bremsen bis hin zur Motoroptimierung – verwandelte er qualitativ einfache Basisfahrzeuge in zuverlässige und fahrbare Maschinen mit Garantie und deutlich gesteigerter Performance.


Mit dem Import von MZ-Motorrädern ab 1997 erschloss Egli ein weiteres technisches Betätigungsfeld, insbesondere rund um den robusten Yamaha-Einzylindermotor. Gleichzeitig zeigen Aussagen von Béatrice Egli, wie stark externe Faktoren wie strengere Abgasvorschriften das Geschäft beeinflussten.


Diese Phase der Egli-Geschichte steht für technische Weiterentwicklung, Qualitätsoptimierung und individuelle Motorradveredelung – mit dem klaren Anspruch, aus einfachen Serienmaschinen langlebige, leistungsfähige und charakterstarke Motorräder zu schaffen.


Die jüngere Entwicklung von Fritz W. Egli zeigt eindrucksvoll seine kontinuierliche Anpassung an neue Marktanforderungen und seinen unermüdlichen Innovationsgeist im Motorradbau.


Aufbauend auf Modellen wie MZ Baghira und Mastiff entwickelte Egli leistungsstarke Einzylinder-Motoren mit individuell abgestimmten Leistungsstufen bis zu 85 PS – sowohl für den Straßenbetrieb als auch für den Rennsport.


Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und spiegelte sich unter anderem in Meistertiteln im Supermoto- und Monobike-Bereich wider.


Neben leistungsorientiertem Tuning erschloss Egli gezielt neue Einsatzbereiche: Mit überarbeiteten Modellen wie der Sachs Madass bediente er praktische Bedürfnisse, etwa für Camper und Alltagsfahrer.

Gleichzeitig blieb die Weiterentwicklung ikonischer Motorräder wie der Yamaha Vmax ein zentraler Bestandteil seines Schaffens – inklusive moderner Fahrwerkslösungen und leistungsstarker Motor-Upgrades.


Trotz zunehmender regulatorischer Einschränkungen und Veränderungen im Motorradmarkt setzt Egli weiterhin auf individuelle Lösungen, hochwertige Handarbeit und technische Präzision.

Projekte wie die Neuinterpretation klassischer Egli-Chassis für Ducati-Modelle zeigen die gelungene Verbindung aus Tradition und Moderne.


Das Unternehmen lebt dabei nicht nur von Technik, sondern auch vom starken Teamgeist und der Leidenschaft aller Beteiligten. Die Marke Egli steht bis heute für maßgeschneiderte Motorräder, innovative Technik und echte Ingenieurskunst – geprägt von Erfahrung, Individualität und der Begeisterung für mechanische Perfektion.


EGLI Motorräderliste

Die legendären Egli Motorräder stehen seit Jahrzehnten für innovative Ingenieurskunst, außergewöhnliche Performance und individuelle Motorradkonzepte. Von den frühen Egli-Vincent Modellen der späten 1960er-Jahre bis hin zu leistungsstarken Umbauten auf Basis von Honda, Kawasaki, Ducati, Yamaha und BMW zeigt die Modellvielfalt die enorme Bandbreite der Marke.


Besonders prägend war die Kombination aus leistungsstarken Serienmotoren und dem berühmten Egli-Zentralrohr-Chassis, das für überragende Fahrstabilität und Rennsport-Erfolge sorgte. Modelle wie die Honda CB 750 Egli, die Kawasaki Z-Serie, die Red Baron (CBX 1000) oder die Red Lightning (Suzuki) zählen zu den bekanntesten Vertretern und sind heute begehrte Klassiker.


Mit Produktionszahlen von Einzelstücken bis hin zu mehreren hundert Exemplaren spiegeln die Egli-Motorräder sowohl exklusive Sonderanfertigungen als auch erfolgreiche Serienumbauten wider.

Ob Rennmaschine, Straßenbike oder Einzelstück wie „Luzifer’s Hammer“ – jedes Egli Motorrad steht für höchste Präzision, Individualität und echte Motorradleidenschaft.

Kawasaki 900 / 1000 / 1100 (ab 1979) – 600 Stück

Kawasaki 1000 / 1100 (ab 1979) – 40 Stück (MRO-I Replica, Turbo)

Ducati 750 Round Case (1973–1974) – 10 Stück

Ducati 750 / 900 Square Case (1980–1990) – 30 Stück

Yamaha TZ 250 / 350 (1975–1977) – 20 Stück

Yamaha 700 (1976–1977) – 10 Stück

Morbidelli 250 (1976–1977) – 20 Stück (nur Rennbetrieb)

Honda / Yamaha Einzylinder 500–600 (1982–1985) – 30 Stück

Rotax 250 (1982–1983) – 2 Stück (nur Rennbetrieb)

BMW K 100 (1984–1989) – 10 Stück

BMW R 100 (1995) – 2 Stück

Harley-Davidson (Einzelstück) – 1 Stück („Luzifer’s Hammer“)

Suzuki 750–1100 (ab 1982) – 300 Stück

Vincent 500 (1968–1972) – 50 Stück

Vincent 1000 (1968–1972) – 200 Stück

Honda CB 450 (1970–1972) – 25 Stück

Honda CB 500 (1970–1973) – 30 Stück

Honda CB 750 (1970–1984) – 700 Stück

Honda Gold Wing (1977) – 1 Stück

Honda VF 1000 F/R (1984) – 4 Stück

Honda 900 (ab 1978) – 500 Stück

Honda CBX 1000 (1979–1990) – 50 Stück

Triumph 500 (1970–1972) – 20 Stück

Triumph 650 (1970–1972) – 20 Stück

Laverda 750 SF (1970–1974) – 25 Stück

Kawasaki 500 H1 (1969–1974) – 10 Stück

Kawasaki 750 H2 (1972–1975) – 10 Stück

Kawasaki Z 900 / Z 1000 (1973–1979) – 400 Stück